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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Geisenfelder Zeitung vom 12.06.2004

Entdeckungstour zu einem historischen Grabhügelfeld

(zur) Ideal für heiße Sommertage ist die heute im Rahmen der GZ-Serie vorgestellte Radltour, die sich ungefähr über 14 Kilometer erstreckt. Sie führt in weiten Teilen durch den Wald und bietet so angenehme Kühle und natürlichen Schatten.

 

Los geht es wieder am Sportplatz an der Jahnstraße, weil sich hier gute Parkmöglichkeiten für auswärtige Besucher finden. Vom neuen Steg über die Ilm folgen wir zunächst den Schildern, die auf den Schulradlweg nach Zell-Ainau hinweisen. Sie führen im Zickzack durch den Ort und vorbei am Fohlenhof mit seinen ausgedehnten  Pferdeweiden. Der geteerte Pfad entlang des Neubaugebietes mündet schließlich auf der Dekan Trost Straße. Ein kurzer Abstecher nach rechts, vorbei am ehemaligen Pfarrhof, führt zur romanischen Kirche St. Ulrich - einem einmaligen Kleinod sakraler Architektur.

 

Wer sich den Ausflug in die Kirchengeschichte lieber spart, biegt am Ende des geteerten Weges gleich nach links in die Dekan Trost Straße ein (immer noch den Radlwegschildern folgend). Auf der viel befahrenen Münchner Straße angelangt, hält man sich rechts, wobei Kinder sicherheitshalber am besten auf dem Bürgersteig bleiben. Bereits nach wenigen hundert Metern ist diese „kritische" Stelle überwunden und man biegt am Ortsausgang Richtung Pfaffenhofen nach links in den Wald ein, nicht ohne einen Blick auf das wunderschön restaurierte Kreuz am Forstrand zu werfen. Vorbei am Forsthaus Ainau fährt man geradeaus unter lichtdurchfluteten Baumkronen. Eichhörnchen fühlen sich hier heimisch und gelegentlich kreuzen sie frech den Weg, um hinter einem Stamm versteckt, neugierig „hervorzuluren".

 

Nach etwa 500 Metern biegt rechts ein Weg ab, dem man auf etwa 700 Metern folgt, um dann erneut rechts abzubiegen. Schon bald zeigen sich merkwürdige Erhebungen zwischen den Füßen der Bäume- wir befinden wir uns auf historischem Terrain, mitten in einem Grabhügelfeld. Erstmals ist diese Art der Bestattung, in der die Toten meist sitzend in oft kunstvoll eingerichteten Kammern beerdigt werden, in den nördlichen Breiten Europas in der entwickelten Jungsteinzeit zu beobachten. Vermutlich fanden im Ainauer Forst die ersten Siedler aus keltischer Zeit ihre letzte Ruhestätte.

 

Inmitten der beeindruckenden Zeugnisse frühen religiösen Empfindens biegt nach etwa 500 Metern ein Weg scharf links ab, dem wir wiederum für zirka einen halben Kilometer folgen. Danach gilt es rechts abzubiegen und dem Weg zu folgen, über einen Linksknick hinweg, bis er aus dem Wald hinaus führt. Am Waldrand entlang muss ein kurzes holpriges und steiles Stück überwunden werden, bis man letztlich auf eine Teerstraße triftt. Hier lässt man sich nach rechts einfach nur noch bergab in Richtung Niederlauterbach rollen, immer der asphaltierten Strecke folgend. Im Ort angelangt hält man sich an der ersten Querstraße rechts, die schließlich wiederum nach rechts auf die Geisenfelder Straße führt. Über die Ortsverbindung nach Lehen gelangen wir an die Staatstraße in Richtung Pfaffenhofen, die wir geradeaus überqueren. Vorbei an einem Hof mit Schafen und Pferden geht es nun mitten durch die Felder. Links erstreckt sich bald die Landebahn des Segelflugplatzes, auf dem auch Ultraleichtflieger bei ihren Probeflügen zu beobachten sind. Kurz darauf gilt es, rechts abzubiegen und nun immer dem Weg folgend in Richtung Geisenfeld zurück zu fahren. An der Ilm entlang , über das alte Wehr gelangt man dem Ufer folgend über einen schmalen Pfad (mit Hochwasserschutzmauer zur Linken) zurück zum Ausgangspunkt.

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