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Stadt und VGem Geisenfeld  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Stadtkapelle
Text und Foto: Stadtkapelle

Die Stadtkapelle Geisenfeld stellt ihr Können bei Wertungsspiel des Musikbundes Ober-und Niederbayern (MON) eindrucksvoll unter Beweis.

Das Ensemble war in der Oberstufe angetreten und meisterte die Herausforderungen aus Sicht der Jury dabei "mit sehr gutem Erfolg".

 

Sechs der wöchentlichen Proben und einen zusätzlichen intensiven Samstag lang hatten die 51 Musiker laut Dirigent Daniel Bernet auf den entscheidenden Tag hin geübt. Zwei Stücke hatten sie sich dabei aus dem für die Prüfung vorgegebenen Repertoire aussuchen können. Ihre Wahl fiel auf die "Appalachian Overture" von James Barnes und "Lord Tullamore" aus der Feder von Carl Wittrock - beides "Klassiker der symphonischen Blasmusik", wie Bernet erklärt. "Diese Stücke sind ebenso anspruchsvoll wie schön", so Bernet, der seit Mai in der Stadtkapelle den Taktstock führt. Denn, so sein Credo, "nur wenn Musiker etwas gerne spielen, spielen sie es auch gut".

 

Nachdem die Stücke feststanden, galt es einem durchdachten Konzept folgend zu arbeiten: Die Struktur der Stücke analysieren, dann erst einmal den Rhythmus und die Töne "richtig hinkriegen" und später den Dynamikumfang und das Tempo ausloten, bevor es an die "Feinarbeit" des musikalischen Ausdrucks ging.


Am 9. November war es dann soweit. Um 7 Uhr startete die Gruppe im Kapellenbus von Geisenfeld in Richtung Mammendorf (Landkreis Fürstenfeldbruck). Natürlich waren die Musiker, von den 16 noch nicht einmal 18 Jahre alt sind, "ganz schön aufgeregt", bevor sie um 9.20 Uhr vor die Fachjury traten.


Würde die von der Stadtkapelle gewählte Interpretation der Stücke beim Richtergremium gut ankommen? Würde jemand aus Nervosität patzen?

 
Im Nachhinein erwiesen sich diese Sorgen als völlig unnötig. Denn obwohl die Stücke es "technisch in sich hatten" und die Turnhalle als Veranstaltungsort mit ihrer problematischen Akustik alle acht anwesenden Kapellen vor eine Herausforderung stellte, ging alles glatt. "Wir haben uns ganz stark präsentiert", freut sich der Dirigent, der "super zufrieden" ist mit seinem Ensemble. Besonders freue es ihn, dass das schriftliche Zeugnis am Ende in allen bewerteten Bereichen von Intonation und Stimmung, Rhythmik und Zusammenspiel über die technische Ausführung, die Tonqualität und Artikulation bis zu Stilempfinden und Gesamteindruck, um nur einige der Kriterien zu nennen, homogen eine sehr gute Leistung bescheinigt, die in 82 von 100 möglichen Punkten gipfelte. Trotzdem betont Bernet, dass Wertungsspiele "keine Wettbewerbe sind, bei denen Gruppierungen gegeneinander antreten". Vielmehr gehe es darum, sich einer externen Bewertung zu stellen und dadurch "einen wertvollen Input" zu erhalten. Die detaillierte Arbeit an relevanten Stücken lasse das Ensemble reifen und zusammenwachsen. Der Zeitpunkt vor dem Beginn der Proben zum Jahreskonzert, das am 18. April stattfindet und unter dem Motto "Abenteuerlust" steht, sei da natürlich ideal.

Aktuell gilt es für die Jugend, sich auf den Auftritt beim Christkindlmarkt vorzubereiten. Für die große Kapelle steht am Dritten Advent die Teilnahme am traditionellen Weihnachts-konzert des Sängervereines und am 1. Februar die Gestaltung des Stadtballes an.

 

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