Musik, Emotionen und viel Gemeinschaftsgefühl prägten den jüngsten Abend der Veranstaltungsreihe „Z’sammasitz’n“ im Geisenfelder Caritasheim. Rund 160 Gäste waren gekommen, um das Konzert der oberbayerischen Band Schmidtanand zu erleben. Bereits nach den ersten Liedern sprang der Funke auf das Publikum über: Es wurde mitgesungen, geklatscht und gelacht.
Die Gruppe um Sängerin Karin Hoisl-Schmidt präsentierte nicht nur ihre Musik, sondern nahm die Besucher auch mit persönlichen Geschichten und humorvollen Anekdoten mit auf eine Reise durch verschiedene Lebenssituationen. Unterstützt wurde sie von Thomas Schmidt an der Gitarre, Rolf Frederic Berger am Schlagzeug und Stefan Diemer am Bass.
Neben den heiteren Momenten gab es auch nachdenkliche Augenblicke.
Besonders bewegend waren die Erinnerungen der Sängerin an ihren verstorbenen Vater sowie an ihren Großvater, der als junger Mann in den Krieg ziehen musste. Mit einem Lied, das für Frieden und Zusammenhalt wirbt, sorgte sie für einen Moment der Stille im Saal, bevor die Gäste lande applaudierten.
Für ausgelassene Stimmung sorgte später das Stück „Königin von Instagram“. Dabei wurde das Publikum aktiv eingebunden und übernahm einzelne Gesangspassagen. Die Gäste machten begeistert mit und verwandelten den Konzertabend in ein gemeinsames Erlebnis.
Ein besonderer Programmpunkt war die Verabschiedung von Nadine Dinauer, die sich über viele Jahre bei der Organisation des Z’sammasitz’n engagiert hatte. Kulturreferent Joachim Maßow dankte ihr für ihren Einsatz und würdigte ihre Arbeit für die Veranstaltungsreihe.
Auch die Band zeigte sich beeindruckt von der Resonanz. Karin Hoisl-Schmidt berichtete, sie habe sich anfangs kaum vorstellen können, was sie beim Z’sammasitz’n erwarten würde. Umso größer sei die Freude über die große Besucherzahl und die herzliche Atmosphäre gewesen. Gleichzeitig sprach sie Organisatorin Bea Heidenkampf ihren Dank für die Vorbereitung und Betreuung des Abends aus.
Nach dem offiziellen Konzertende wollten die Besucher die Musiker noch nicht verabschieden. Anhaltender Beifall und Zugaberufe führten zu weiteren Liedern, bei denen der gesamte Saal mitsang. Gerade diese Nähe zwischen Künstlern und Publikum machte einmal mehr den besonderen Charakter der Veranstaltungsreihe deutlich.
Unter den Gästen befanden sich Menschen verschiedener Generationen. Viele lobten die Mischung aus lebensnahen Texten, aktuellen Themen und Mundart. Besonders hervorgehoben wurde die Botschaft des Zusammenhalts, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog.
Die Reihe „Z’sammasitz’n“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des kulturellen Angebots im Caritasheim. Die nächste Veranstaltung findet am 8. Juli statt.




