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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Text und Fotos: Maggie Zurek

Geisenfelder Grund- und Mittelschule – ein Haus der Kunst

Fulminante Hut-Schau als Höhepunkt

Haus der Kunst, Künstlermarkt und Modezentrum – mit überbordender Kreativität präsentierte sich die Volksschule Geisenfeld am Donnerstagnachmittag als Mekka für Kulturinteressierte. Geschätzt weit über 1000 Gäste waren es (nicht gerechnet die Schüler selbst), die die Werke der 547 Grund- und Mittelschüler bewunderten.

 

Geisenfelder Grund- und Mittelschule – ein Haus der Kunst

 

Ihre eigenen Hut-Kreationen präsentierten diese Mädels und ernteten dafür von den kleinen und großen Zuschauern rauschenden Beifall - Foto: Kohlhuber

 

Rektorin Gabriele Bachhuber begrüßte die Menge und zeigte sich sichtlich stolz auf die erbrachte Leistung – „da sieht man, was wir in Geisenfeld noch für ein Potenzial haben“, sagte die Schulleiterin mit einem Schmunzeln in Richtung Kulturreferentin Henriette Staudter (USB). Und die zeigte sich nach einem Rundgang „überwältigt“.

 

„Zu schade für nur einen Öffnungstag“ befand sie und will nun Wege suchen, zumindest einen Teil der Exponate und die fulminante Hut-Schau erneut einem breiten Publikum zu zeigen. Dem Titel der Ausstellung gemäß war „Kunst auf neuen Wegen“ zu sehen: Raumgreifende Installationen, teils gar aus Nylonstrümpfen, Bilder in unterschiedlichster Technik an den Wänden, Sicherheitstüren mit transparenten Pixelbildern und an der Decke schwebende Riesen-Mobiles. Schnitzereien, Bastelarbeiten, Origamis, bunte Wasserspender und Kunst, die per Food-Art durch den Magen geht – einfach „Wahnsinn“, wie es eine Mama kurz und knapp formulierte. Die Sechstklässler Lisa Kölbl und Patrick Fuchs jedenfalls fanden beide die Aktion „viel besser als den normalen Kunstunterricht“ und Lukas Maier freute sich vor allem „dass wir mehr Freiheit zum Selbergestalten hatten“. Als Mutter war Theresia Bruckmüller „beeindruckt von dem Ergebnis dieses tollen Projekts“. Als bleibendes Zeichen einer ob der Fantasie ihrer Gemeinschaft „steinreichen“ Schule schufen alle 547 Buben und Mädchen ein Gesamtkunstwerk – die von ihnen bemalten Kiesel wurden in Beton gegossen und sollen einmal den neuen Pausenhof schmücken.

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