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von Ellen Kellerer

Kampflustiges Gickerl und eitle Gockel

Theatergruppe des HSV Rottenegg landet einmal mehr einen Volltreffer.

Grossansicht in neuem Fenster: Theatergruppe des HSV Rottenegg

Einen Volltreffer haben heuer einmal mehr die Laienspieler des HSV Rottenegg mit ihrer Aufführung des „Kampfgockel vom Moserhof“ gelandet.

 

Die Komödie aus der Feder von Marianne Santel sorgte gleich bei der Premiere am Wochenende im Gasthaus Wallner für jede Menge Begeisterung beim Publikum. Nicht ohne Grund. Denn die Rottenegger haben das Glück, viele Schauspieltalente in ihren Reihen zu haben, die ihr treues Publikum stets aufs Neue zu begeistern wissen. Doch auch die Handlung des aktuellen Stücks fordert einen turbulenten Verlauf geradezu heraus, schließlich ist der Protagonist des Stücks ein kampflustiger Gockel, den man zwar nur hört, der aber für allerlei Ärger sorgt.

 

Heiß geliebt wird das Federvieh von seinem Besitzer, Biobauer Friedl Moser, den Georg Amler mimt. Allerdings kommt Friedl nach einer durchzechten Nacht ein wenig in die Bredouille – und gerät gar in den Verdacht, bei der biederen Pfarrersköchin Babett gefensterlt zu haben. Die Regisseurinnen Rosi Frank und Helene Amler haben mit der Besetzung der Rollen einmal mehr ein hervorragendes Gespür bewiesen und mit Martina Nieder als Pfarrersköchin einem echten komödiantischen Talent diese Rolle auf den Leib geschrieben.

 

Friedls Frau Rosi (als ausgleichendes Element Regina Echter) und Tochter Gabi (gewitzt: Julia Ganser) verstehen derweil geschickt, das Dilemma um die Fensterlgeschichte und den bei der Nachbarschaft nicht unbedingt geliebten Gockel wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Maßgeblich beteiligt daran sind auch noch der Schwiegersohn in spé, Postbote Matthias (herrlich verliebt: Stefan Meier), Friedls Freund Loisl (Stefan Eisenberger), der unter seiner Zenzi (Helga Rupprecht) nichts zu lachen hat, und „Dorfdetektiv“ Simmerl Schnell, den Martin Höckmeier wunderbar rüberbringt. Zusätzliche Verwirrung bringt Malerin Ute Wirklich (Regina Höckmeier als „gspinnerte Künstlerin“ macht das prima) ins Spiel. Und die Lacher sowieso auf seiner Seite hat „Hochwürden“ alias Gunter Schmid, der den Pfarrer mit einer gehörigen Portion Scheinheiligkeit spielt.

 

Andreas Amler und Martin Höckmeier haben für das passende Bühnenbild gesorgt. Und die Malerarbeiten hat Michael Achter erledigt. Dass auch Kostüme und Maske passten, dafür zeichnete Helene Amler verantwortlich. Für die Aufführungen am kommenden Wochenende gibt es jeweils für Freitag (Beginn 19.30 Uhr) und Sonntag (Beginn 19 Uhr) noch Restkarten. Die Vorstellung am Samstag ist ausverkauft.

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