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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Text: Maggie Zurek - Fotos: Alexandra Fischbacher und Maggie Zurek

Ein mörderisch guter Abend

Köstlich kriminell - so ließe sich der Abend mit The Funny Valentines und Jan Terstiege überschreiben.
Ein mörderisch guter Abend

Dem Publikum im Geisenfelder Rathaussaal bescherten die Künstler unter dem Motto "Swing and Crime" ebenso vergnügliche wie spannende Momente. Vier resolute Damen im Trenchcoat eröffneten das Programm - und unterzogen ausgewählte Besucher einer "Leibesvisitation" nebst polizeilicher Befragung. Auf der Bühne ließen sie es krachen: mit einem Pistolenschuss zum "Kriminaltango". Spätestens da war jedem klar: Eine ganz gewöhnliche Darbietung wird das wohl nicht werden.

 

Ob als Cowgirls oder Detektive: Die Funny Valentines, hier Gina Lindner (links) und Barbara Roberts gaben sowohl in jedem Outfit, als auch stimmlich stets eine gute Figur ab.

 

Das Quartett um Gründerin Hermine Gascho und Barbara Roberts bot Swing im Stile der 1930er Jahre - Charme und eine Prise augenzwinkernder Verruchtheit inklusive. Weich und voll im Klang besticht diese Formation mit einer besonderen Harmonie der Stimmen. Gina Lindner und Anna Hermann fügen sich als Neulinge perfekt ein. Auch dann, wenn die Vier nicht singen, sondern sich mit flockigem Groove als Blasinstrumente und per "walking bass" selber begleiten. Da bricht sich der Jazz seine Bahn. Als Zuhörer suhlt man sich im wohligen Bad aus bluesigen Duke-Ellington Motiven, Boogie und sonnigem Swing, dem als kulinarische Beilage noch ein musikalisches Saucenrezept für die richtige "Low Gravy" beigefügt wird.

 

Literarisch hielt der Faktor "Crime", der durchaus auch so manchen Song prägte, dank Jan Terstiege Einzug im Saal. Der Sprecher, Moderator und Schauspieler schlüpft mit perfider Lust in die unterschiedlichen Rollen der von ihm gelesenen Stücke. Die Geschichten von der etwas anderen "Telefonfürsorge" oder vom "Herzschlag auf Maiglöckchensoße" beginnen meist als vermeintlich unschuldige Erzählungen und nehmen unversehens eine mörderische Wendung. Ihre gruselig-schöne Wirkung verdanken die Texte unterschiedlicher Krimi-Autoren dem intensiven Vortrag Terstieges.

 

Am Ende hätte man gerne noch länger dem Stelldichein von "Blue Notes" und schwarzem Humor beigewohnt, das im Rahmen der diesjährigen Kulturtage dem fahlen Novemberlicht einen forensischen Glanzpunkt entgegensetzte.

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