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Text und Bilder - Maggie Zurek

Offenes Singen des Frauenchors im Sängerverein - 11.05.2012

Es tönen die Lieder - Begeisterte Gäste beim offenen Singen des Sängervereins Geisenfeld
Offenes Singen des Frauenchors im Sängerverein

Schön war die Zeit, als man nach getaner Arbeit den Tag gemeinsam unter der Dorflinde sitzend mit Gesang ausklingen ließ. Ein wenig von diesem längst vergangenen Flair erlebten die Besucher des freien Volksliedersingens, zu dem die Damen des Sängervereins Geisenfeld eingeladen hatten.

 

Einige der etwa 40 Gäste im Nebenzimmer des Gasthofs Glas waren zu dem außergewöhnlichen Anlass sogar aus Pfaffenhofen angereist, ein Herr kam aus Dünzing. „Ich bin nun schon zum dritten Mal dabei und es macht einfach richtig Freude“, bekannte dieser sich zum fröhlichen Schmettern altbekannter Melodien. Aber nicht nur ältere Semester gehörten zum Publikum. Die zehnjährige Sophie sang mit Begeisterung mit – ihr Favorit: „Uff de Schwäbsche Eisebahne.“ Erstaunlich textsicher war sie auch bei anderen „Klassikern“. Der Grund: „Mia hom die Liadl in der Schui glernt.“ Und offenbar ist das etwas, „das macht Spaß“.

 

Begeistert war auch Gertrud Enzinger, Leiterin des Caritas-Altenheims, die mit Kollegen und Bewohnern kräftig mit einstimmte, wenn es hieß „Es tönen die Lieder“. „Ich bin beeindruckt, wie es der Chorleiterin Gerda Huber heute gelungen ist, die Menschen mitzureißen“, erklärte sie. Und freute sich zudem über die 300 Euro Spenden, die zur Anschaffung von Orff-Instrumenten für die Seniorenarbeit „ersungen“ wurden. Das Spektrum der Melodien reichte dabei vom Lobpreis auf die Heimat („Kein schöner Land“) über Frühlingslieder wie „Der Mai ist gekommen“ bis zu stimmungsvollen Abendweisen. Dank des ausgeteilten Notenmaterials, der kräftigen „Rückendeckung“ durch die Damen des Sängervereins und die einfühlsame Begleitung von Ernst Gigl am Akkordeon gelangen vom Kanon bis zum zweistimmigen „Kimmt schö hoamli di Nacht“ alle Stücke ton-und textsicher.

 

Am Ende eines auf wohltuend gemütliche Art entspannenden Abends, den Elfriede Just mit Gedichtbeiträgen und Anekdoten auflockerte, stimmten alle in die deutsche Version von Amazing Grace ein: „Es kommt bestimmt schon bald der Tag zum frohen Wiedersehen.“ All jene, die mitgesungen haben, würden es sich jedenfalls wünschen.

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