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2010 - Max Röglinger ist erster Fugger-Preisträger

Max Röglinger Fugger-Preisträger Der „Fuggerpreis für die Wissenschaft“ wurde heuer erstmals vergeben und ging an einen jungen Mann, der vielen Geisenfeldern noch aus seiner Zeit als Musiker der Stadtkapelle gut bekannt sein dürfte: Maximilian Röglinger. Der 28-Jährige wurde für seine herausragende wissenschaftliche Leistung im Bereich Wirtschaftsinformatik ausgezeichnet und durfte den mit 10 000 Euro für seine zukünftige Forschungsarbeit dotierten Preis in der Leonhardskapelle der Fuggerei in Augsburg entgegen nehmen.

Zur Auszeichnung gratulierten Prof. Wolfgang Frühwald (von links), S. D. Hubertus Fürst Fugger-Babenhausen und Prof. Hans Ulrich Buhl. Foto: kaya

Schon früh hatte sich Röglinger, der in Geisenfeld die Grundschule und dann in Mainburg das Gymnasium besuchte, für alles interessiert, was mit Fragen der Wirtschaft zusammenhängt und entsprechende Leistungskurse belegt. Seiner Lehrerin für Wirtschaft und Recht ist es zu verdanken, dass er schließlich an der Universität Bamberg Wirtschaftsinformatik zu studieren begann. „Ihr Mann war dort Professor und ich habe ihn bei einer Kursfeier kennen gelernt“, erinnert sich der Preisträger. Überhaupt seien es oft Zufälle gewesen, die ihn auf einen bestimmten Weg – vom Diplomabschluss über die Stelle am Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement der Universität Augsburg bis zur Doktorarbeit mit „summa cum laude“ – gebracht hätten, befindet er bescheiden.

 

Dass ausgerechnet seine Promotion die Jury beeindruckte, liegt nicht nur an deren fachlicher Qualität. Es ist auch das Thema, das für den Nichtwissenschaftler wohl am besten umschrieben wird mit dem Motto „Wie können Unternehmen aus der Vergangenheit lernen, um in Zukunft angemessene Entscheidungen zu treffen – damit sie besser mit wirtschaftlichen Krisen umgehen können“.

 

Großes Lob für die „herausragende“ Arbeit gab es nicht nur von Laudator Prof. Wolfgang Frühwald sondern auch vom Doktorvater Prof. Hans Ulrich Buhl.

 

Nun fasst der Wissenschaftler die Habilitation ins Auge – mit dem Ziel sich irgendwann auf einen Lehrstuhl bewerben zu können. Denn „Forschung und Lehre sind meine Leidenschaft“ gesteht er. Daneben hat die Familie mit dem 15-monatigen Sohn einen wichtigen Platz inne. Für Theo nahm der junge Papa die zehnmonatige Elternzeit in Anspruch und nach Geisenfeld kommt er immer wieder gern, um die Eltern und die Großmutter zu besuchen. Nur für die Trompete, die er knapp zehn Jahre lang in der Stadtkapelle spielte, „bleibt leider keine Zeit mehr“.

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