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Ramona begeistert auch abseits des Pop

Dieses Mädchen hat mehr drauf als das gekonnte Covern von Popsongs.

Ramona Fottner hat das Potenzial zum Musicalstar und kann mit ihrem Repertoire mühelos einen Abend füllen – was sie bei einer besonderen Premiere im Geisenfelder Rathaussaal eindrucksvoll bewies.

 

Spätestens seit ihrem Auftritt im Finale der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ wird die Schülerin als Naturbegabung gehandelt. Manch einer ließ sich schon auf der Woge solchen Kritikerlobes nach oben tragen, um bald in der stürmischen See des Musikgeschäfts auf Grund zu laufen. Nicht so die 15-jährige Geisenfelderin. Sie hat sich mit Franz Garlik einen erfahrenen Mentor gesucht, der ihr hilft, den eigenen Stil zu finden und ihr Potenzial zu auszubauen. Damit sie weiter auf Erfolgskurs segeln kann.

 

Gemeinsam mit ihrem Gesangslehrer bescherte der Nachwuchsstar den Zuhörern einen außergewöhnlichen Ausflug in die Welt der Musicals. Mühelos sang sie mit ihrer vollen Altstimme – nur begleitet vom Klavier – das ergreifende „On my own“ aus Claude-Michel Schönbergs „Les Misérables“. Formulierte mit erstaunlichem Gespür die bange Frage „Was ist nur los mit ihm?“ aus Sylvester Levays Musical Rebecca. Dabei ließ das breite Spektrum an Ausdrucksnuancen, das die 15-jährige etwa als Elisabeth oder Grizabelle („Memory“) mimisch und stimmlich parat hielt, einen bisweilen vergessen, dass man einen blutjungen Teenager vor sich hatte.

 

Auch in den Duettpartien erwies sie sich als ihrem Lehrer durchaus ebenbürtig, beide erschienen harmonisch aufeinander eingestellt und sichtlich „auf einer Wellenlänge“. Ganz gleich ob sie als Nala und Simba mit dem romantischen Liebesliedklassiker „Can you feel the love tonight“ zum Träumen verführten oder düster die „Totale Finsternis“ aus dem Tanz der Vampire beschworen. Garlik zeigte sich solo in wechselnden Rollen vom verzweifelten Tony aus der Westside Story („Maria“) bis zum „Mann von La Mancha“ („The impossible Dream“) als bühnengewöhnter Profi, dessen Stimmgewalt allerdings gelegentlich die Statik des Rathaussaales zu gefährden drohte.

 

Sonderapplaus bescherte ihm indes die humorige Interpretation des homosexuellen Molina, der „Stil und Dekor“ zu seinem Lebensinhalt macht. Natürlich ließ man Ramona nicht gehen, ohne „Run“ und „Alone“ von ihr gefordert zu haben. Sichtlich gerührt vom vielen Lob schüttelte sie anschließend mit schüchternem Lächeln noch viele Hände. Allen voran die ihres früheren Schulleiters Peter Reil, der sich ebenso wie Bürgermeister Christian Staudter als begeisterter Fan outete.

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