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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Text: text-it - Fotos: Peter Mühlbacher

Bewegungspark feierlich eingeweiht

LOGO_Bewegungspark

Die „Schirmherrschaft“ über die Eröffnung des Bewegungsparks versuchte am Wochenende eindeutig der Regen für sich zu beanspruchen. Statt sich der Diktatur des Wetters zu beugen, feierten Initiatoren und Besucher dessen Einweihung jedoch bei bester Laune.

 

Nur die Darbietungen des Kindergartens Regenbogen und der Gruppe „Let’s Dance“ mussten aus Sicherheitsgründen wegen der nassen Bühne zum Bedauern der Gäste abgesagt werden und auch das Standkonzert der Stadtkapelle fiel dem Regen zum Opfer. Die Cheerleader hingegen zeigten unbeirrt auf Asphalt „ohne Netz und doppelten Boden“ im Nieselregen ihr akrobatisches Können.

 

Von einer Menschentraube umringt war Oliver Seitz, der als ehemaliger Sportdozent der TU München die sinnvolle Nutzung der Geräte vorführte. „Am Anfang steht der Spaß an der Bewegung, das Trainieren kommt erst später“, ermunterte dieser die Zuschauer, „einfach mal was auszuprobieren“. Ob übermütig wie ein Kind, zielgerichtet an den Infotafeln orientiert oder mit erfahrenem Sportsgeist – jede Herangehensweise an die vom TÜV auf Sicherheit überprüften Geräte sei in Ordnung, betonte Seitz.

 

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Herbert Eifertinger in einem Rückblick die Stationen bis zur Errichtung der Anlage nochmals Revue passieren lassen. Am Anfang sei für ihn und Maria Stark der Wunsch gestanden, den Enkelkindern ein wenig von der eigenen positiven Erfahrung im Sport weiter geben zu können, so der bekennende „Opa“. Gemeinsam mit Sportreferent Günter Reith und Beate Thunig, die ihrerseits kreative Ideen einbrachten, habe man das Projekt, dessen Logo von Max Bauer kreiert worden sei, aus der Taufe gehoben. Die Bereitstellung des Grundstücks auf Beschluss des Stadtrats und die Lösung der Finanzierungsfrage waren weitere wichtige Schritte. Weil sich so viele Sponsoren und öffentliche Spender (allesamt namentlich auf den Infotafeln am Bewegungspark verewigt) fanden und etliche Firmen am Ort Sach- und Arbeitsleistung zur Verfügung stellten, habe die Stadt nur noch ein Drittel der Gesamtkosten (diese beliefen sich insgesamt auf zirka 75 000 Euro) beisteuern müssen, so Eifertinger.

 

Auch Reith dankte für das bereitwillige Engagement vieler Bürger – allen voran der kleinen Läufer von Team KidZ, die mit ihrem Spendenlauf die Initialzündung zu dem Breitensport- Vorhaben gaben. Die Firmen hätten „eine super Arbeit geleistet“, betonte er. Sein Dank ging auch an die jungen Künstler, die das Trafohäuschen auf dem Bewegungspark- Gelände gestaltet hatten.

 

Bürgermeister Christian Staudter lobte den Bewegungspark, der einen „Schritt zu mehr Lebensqualität“ für alle Generationen darstelle und zollte dessen „Machern“ Anerkennung, dass sie sich von Hürden nicht hatten abhalten lassen. Der Park sei letztlich das Resultat eines „großartigen bürgerschaftlichen Engagements“ und einmütiger Entscheidungen im Stadtrat. Zu einem im Landkreis „einmaligen“ und „für die gesamte Region attraktiven Freizeitangebot“ gratulierte auch Erich Deml im Namen des Landkreises, der 1 000 Euro zur Finanzierung beigetragen hatte.

 

Aus rein medizinischer Sicht wertete Prof. Dr. Christian Firschke, Kardiologe der Ilmtalklinik, die Initiative als hervorragenden Baustein in der Bekämpfung von Bewegungsmangel und Übergewicht, die „auf dramatische Art und Weise“ gerade unter Jugendlichen in der Bundesrepublik zugenommen hätten.

 

Den kirchlichen Segen erteilte der katholische Stadtpfarrer Thomas Stummer im Beisein von Monika Leprich, die als Vertrauensfrau die evangelische Kirchengemeinde vertrat. Der Geistliche mahnte an, nicht nur an körperliche Gesundheit zu denken, sondern auch „die geistliche und seelische Beweglichkeit“ zu trainieren.

 

Für das leibliche Wohl hatte das Team vom 24 Stundenlauf gesorgt. Und alle Teilnehmer an der Tombola-Aktion durften sich über Gutscheine freuen.

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