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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

Geisenfelder Zeitung vom 30.06.2004

Durch das Ilmtal, den Feilenforst und hügelige Hopfenfelder

Durch das Ilmtal, den Feilenforst und hügelige Hopfenfelder

(zur) Einzigartige Naturerlebnisse, kulturelle Einblicke und viel Spaß für Kinder verbindet der Familienradweg, der auf zirka 40 Kilometern Länge durch das Ilmtal, den Feilenforst und hügelige Hopfenfelder schließlich ins historische Zentrum der Stadt Geisenfeld führt. Gemütliche Biergärten sorgen unterwegs für die willkommene Abkühlung und wer wenig Zeit oder Ausdauer mitbringt, kann die Strecke dank einer „Abkürzung" auch halbieren.

Ausgangspunkt der Radltour ist die romanische Kirche St. Ulrich in Ainau.

 

Um 1220 errichtet ist sie mit dem einst farbigen Portal ein Kleinod sakraler Architektur. Von hier aus ortseinwärts der Dekan Trost Straße folgend, orientieren wir uns zunächst an den Radweghinweisen in Richtung Zell, die über die Münchner Straße durch das Neubaugebiet (Kupferfeldweg) führen. Auf einer gut ausgebauten Strecke entlang des Moosbaches gelangt man bis kurz vor den Ortseingang von Rottenegg. Hier gilt es nach rechts abzubiegen und eine schwache Steigung zu nehmen, an deren Ende es nach links auf der Badstraße Richtung Ortskern weiter geht.

 

Auf der Dorfstraße angelangt, biegt man nach links in die Schlossstraße und von dort nach rechts in die Bergstraße ein. Jene, die steile Steigungen nicht scheuen, sollten den Umweg über die Bergkirche mit einkalkulieren. Sie wurde 1722 am Standort der 1705 im Zuge der Spanischen Erbfolgekriege vernichteten Burg erbaut. Die direkte Wegstrecke führt der Bergstraße folgend, die hier auf etwa dreihundert Metern ihrem Namen alle Ehre macht, nach Obermettenbach - ein preisgekrönter Ort, in dem gepflegte Vorgärten und idyllische alte Höfe den Betrachter ein wenig in die „gute alte Zeit" versetzen. Wer ausreichend Platz in seinen Satteltaschen hat, der kann hier im örtlichen Hofladen vom Direktvermarkter einkaufen.

 

Über die wenig befahrene Verbindungsstraße geht es weiter durch ein herrliches Tal mit mohngesäumten Wiesen.

 

Die nächste Station ist Untermettenbach, dessen Kirche St Johannes Baptist zu trauriger Berühmtheit gelangte, als 1997 der Kirchturm bei seinem Einsturz den Hochaltar unter sich begrub. Mittlerweile renoviert, bietet das Gotteshaus auch im Inneren einige sehenswerte Anblicke. Im Ort biegt nach rechts die Scherdistraße ab, der wir nur ein kurzes Stück folgen, bis der Hinweis auf die Gartenabfalldeponie uns einen gut befahrbaren Weg weist, der mit einer Schleife die stärkste Steigung in Richtung Unterpindhart „umgeht". Wieder auf der Verbindungsstraße angelangt und am Gipfelpunkt angekommen sehen wir linker- und rechterhand einen Feldweg abbiegen.

 

Wir halten uns nach rechts und fahren in den Wald hinein, immer geradeaus, bis es an einer Gabelung mit Lichtung nach links endlich wieder richtig bergab geht. Ein einmaliger Blick auf das Pindbachtal tut sich auf. An der Teerstraße im Tal angekommen, halten wir uns in Richtung Unterpindhart und folgen der St. Georg Straße bis zum Ortskern, vorbei an der gleichnamigen Kirche (1847) . An der Bachstraße biegen wir nach rechts ein. Zeit für eine erste ordentliche Verschnaufpause im Biergarten beim "Rockermeier".

 

Frisch gestärkt geht es weiter über die Badstraße bis zur nächsten Querstraße, bei der wir nach links den „Aufstieg" wagen. Abenteuerlustige schlagen gleich nach dem Ortsausgang einen Haken nach links in die beeindruckende Hohlschlucht zu einem hufeisenartigen „Schlenker", ansonsten geht es einfach geradeaus auf der Verbindungsstraße nach Aiglsbach weiter, von der nach 300 Metern links ein sanft abfallender Weg durch die Felder führt. Bald geht es ein kurzes Stück bergauf, wobei man einem scharfen Rechtsknick folgt, nach welchem sofort wieder links geht. Danach biegt man in die zweite Abzweigung nach rechts ein und hält sich geradeaus, nach einigen hundert Metern (rechter Hand ist ein Spargelfeld) halten wir uns links und folgen dem Weg am Waldrand entlang bis sich wiederum links eine kleine Teerstraße zwischen den Hopfengärten zeigt, der wir folgen. An der B300 angekommen, lohnt sich ein Blick auf die von Seerosen überwucherten Teiche zur Rechten.

 

Die B300 überquerend geht es nach rechts an den Sportplätzen vorbei in den Ortskern von Engelbrechtsmünster, bis zur Dorfkirche vom Heiligen Kreuz (15. Jahrhundert). Hier biegen wir nach links ab und folgen der Straße bis zum Ortsausgang. Radler deren Zeit oder Wadlkraft begrenzt ist, haben nun die Möglichkeit „abzukürzen". Sie fahren geradeaus bis zur B300, überqueren diese und biegen dann nach links auf den Schotterweg in Richtung Gaden ein. Vorbei am Rehgehege (das man links liegen lässt) geht es in den Ort hinein, der Bründlstraße folgend bis zur Gadener Straße, in die man nach rechts einbiegt. Immer geradeaus, vorbei an Skaterplatz und  Reitanlage geht es nach Zell, wo an der Münchener Straße der traditionsreiche Biergarten beim „Birnthaler" mit schattigen Bäumen auf ein kühles Bier einlädt.

 

Von dort geht es nach links zurück in Richtung Ainau.

 

Die Ausdauernden hingegen machen sich am Ortsausgang von Engelbrechtsmünster nach einigen hundert Metern rechts auf den Weg, der sich zwischen Mühlbach und Ilm entlangschlängelt. Er stößt bei der Hatzlmühe in Nötting auf einen Feldweg, der nach links über die Brücke und gleich rechts in den Ort hineinführt. Im Zickzackkurs der Hatzmühlstraße folgend gelangen wir am Ortsrand zu einer Querstraße, auf die wir nach rechts einbiegen. Durch Getreidefelder geht es geradeaus bis ein Feldweg nach rechts abzweigt, der zu den Schielein-Weihern führt. (Nutzung der Grillplätze nach vorheriger Genehmigung durch die Firma Schielein beziehungsweise Stadtverwaltung Geisenfeld). Hinter den Weihern links gelangen wir auf einen einmaligen Abschnitt des Ilmtales, in dem der  von Weiden gesäumte Fluss noch in seinem naturbelassenen Bett mäandert.  Bei Ilmendorf  biegen wir nach links auf die Hauptstraße ab, die uns über die Brücke zum Rasthof Stiftl (mit Spielplatz) leitet. Auf der Höhe der Gaststätte überqueren wir die Straße und biegen scharf links in die alte Verbindungsstrecke ein, die uns an den Rockoldinger Weihern vorbei nach Ernsgaden führt. Pferdefans können am Ortseingang links einen Abstecher zum Reiterhof Schreiner machen, der ein Café mit Spielplatz zu bieten hat. Ansonsten geht es geradeaus ins Zentrum bis zur Pfarrkirche St. Laurentius (1887-1889), an der es nach links geht. An der nächsten Querstraße biegen wir nach links ab, um nach etwa 250 Metern nach  rechts in den Wald abzubiegen. Nach kurzer Zeit stößt man auf eine kleine Kapelle. Auf knapp vier Kilometern setzen wir die Reise in einem der schönsten Waldgebiete Deutschlands, vorbei an jahrhundertealten Eichen und einem außergewöhnlichen Bestand an Erlen fort. An einer Lichtung, die sich zu unserer Linken auftut, biegen wir dann nach links auf einen Weg ein, der aus dem Wald herausführt, um dann geradeaus zu fahren, bis es rechts am sogenannten Blümelweiher in  Richtung Kleingartenkolonie am Gabis geht. Kurz vor der Schrebergartensiedlung zweigt wiederum ein Weg nach rechts ab, an den wir uns halten, bis er bei der Straßenmeisterei auf einen geteerten Weg stößt. Hier geht es links nach Geisenfeldwinden hinein, über die Ingolstädter Straße zur Augsburger Straße. Auf einem geschichtsträchtigen Hügel (hier lebten vor Millionen von Jahren sogar Nashörner) erhebt sich die Kirche Sankt Vitus, deren beachtliches Kreuz erst kürzlich renoviert wurde.

 

Ein kurzes Stück weit folgen wir nun der Augsburgerstraße bis wir nach links in den Gabisweg einbiegen. Von diesem zweigt nach rechts die Hopfenstraße ab, die uns zur Nöttingerstraße bringt. Schließlich landen wir beim Stadtplatz, auf den wir nach links in den historischen Stadtkern einbiegen. Ein denkmalgeschütztes Ensemble von Häusern empfängt den Besucher, der Storch beobachtet vom Klosterbräukamin das bunte Treiben. Zwei Eiscenter, ein Café und internationale Gastronomie bieten für jeden Geschmack das Richtige. Das Heimatmuseum, die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt und der Sinnesgarten laden zur Besichtigung ein.

 

In Richtung Marienplatz verlassen wir schließlich das Zentrum, biegen in die Schlagtörlgasse nach rechts ein und gelangen auf den Abenteurspielplatz beziehungsweise zum Storchendenkmal an der Ilm. Wir biegen in den Gellert ein, der zur Münchner Straße führt. Dieser folgen wir zur Eglbrücke mit ihrem gestrengen Nepomuk. Hier biegen wir nach rechts ind die Jahnstraße ein. Über den Steg beim Sportplatz werden wir auf den ausgewiesenen Radweg in Richtung Zell-Ainau zurück  zum Ausgangspunkt gelenkt.

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