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VG Geisenfeld mit der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: katharina.missbrandt@geisenfeld.de  |  Online: http://www.geisenfeld.de

 
Ansicht des neuen Rathauses mit der Stadtpfarrkirche im Hintergrund

Stadt Geisenfeld

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85290 Geisenfeld
Tel.: 08452 98-0
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Letzte Änderung:
23.03.2017
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Klimaschutzkonzept

Projekt: Klimaschutzkonzept für die Stadt Geisenfeld

 

Bewilligungszeitraum: 01.10.2012 - 31.12.2013

 

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

Förderkennzeichen: 03KS3193

 

Projektersteller: Institut für Energietechnik IfE GmbH, Amberg-Weiden

 

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Am 12.09.2013 hat der Stadtrat das Integrierte Klimaschutzkonzept verabschiedet, dass die Stadt Geisenfeld beim Institut für Energietechnik GmbH an der Hochschule Amberg-Weiden in Auftrag gegeben hat.

 

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende vor Ort umzusetzen. Ziel ist es, in allen Bereichen Energie und CO2-Emissionen einzusparen und die Nutzung erneuerbarer Energien zu stärken. Als Datengrundlage wurde das Jahr 2011 verwendet.

 

Neben einer Energie- und CO2-Bilanz, enthält das Klimaschutzkonzept eine Analyse zu den vorhandenen erneuerbaren Energien sowie Einsparmöglichkeiten zur Verringerung des Energieverbrauchs. Diese Modellrechnungen geben Hinweise darauf, in welchem Umfang Veränderungen möglich sind.

 

Basierend auf einer Verbrauchergruppeneinteilung (Privat, Kommunal, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen-Industrie, Verkehr) werden im IST-Zustand rund 64.000 t/a an CO2 ausgestoßen, dies entspricht rund 6,4 t/a pro Einwohner. Die Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2011 59%, die Wärmenutzung aus erneuerbaren Energien 17%. Über Einspar- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in allen Verbrauchergruppen, Steigerung Elektroeffizienz, Umrüstung Straßenbeleuchtung, Effizienzsteigerung thermisch und elektrisch im Bereich Gewerbe-Handel-Dienstleistungen-Industrie können jährlich rund 18.000 t an CO2 Ausstoß vermieden werden. Eine weitere CO2-Reduzierung kann über den Ausbau der Erneuerbaren Energien, hier speziell Nutzung Solarenergie, Biomasse (Holz) und Biomasse (für Biogas) erreicht werden.

 

 

Fazit:

 

Das Potential an Aufdachphotovoltaikanlagen und Solarthermie ist jeweils zur Hälfte erschöpft.  Das Potential an Freiflächenphotovoltaikanlagen in 2011 zu 2/3 erschöpft, in 2012 und 2013 zwischenzeitlich zu 100% ausgebaut. Biomasse (Holz) unter Berücksichtigung des Biomasseheizkraftwerks Wolnzach bilanziell bereits 2011 vollständig erschöpft, hier keine nachhaltige Nutzung mehr möglich. Biomasse (für Biogas) weist die größten Gesamtpotentiale auf. Diese wurden 2012 bereits teilweise genutzt, z.B. Biogas-BHKW zur "Wärmeversorgung der Schule in Geisenfeld" sowie dem Einsatz der Substrate in die Biomethananlage in Wolnzach.

 

 

 

Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien können insgesamt rund 21.000 t/a an CO2 vermieden werden.  Insgesamt könnte der CO2-Ausstoß im Ist-Zustand von rund 64.000 t/a (6,4 t/a pro Einwohner) auf rund 25.000 t/a (2,5 t/a pro Einwohner) gesenkt werden.

 

 

 

Für Fragen und Anregungen zum Integrierten Klimaschutzkonzept steht Ihnen Hr. Hackl gerne zur Verfügung.

 

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